Meine Galeriothek - das Archiv

Eine Retrospektive aus Bildern, Spuren und Entwicklungen.

Dieses Archiv versteht sich als Galeriothek — ein Ort zwischen Galerie und Bibliothek.
Hier erscheinen Arbeiten aus unterschiedlichen Phasen meiner künstlerischen Entwicklung, nicht als vollständige Chronologie, sondern als Spuren eines fortlaufenden Prozesses. (Einfache Navigation über das Inhaltsverzeichnis).

Nicht jedes Bild gehört in die Gegenwart — manche bleiben als Spur. Ich beginne im Heute — und folge den Spuren zurück.

KI-Kunst / Fotografie / Digitale Arbeiten

Dialogische Prozesse zwischen Fotografie, Aneignung und generativer KI.

 

AlgoBrush Fiberpaintings

Textilien, Wolle und Gewebe treffen auf Blüten, Gemüse, Pfeffermühlen oder Lippenstifte — scheinbar fremde Materialien verbinden sich zu neuen Bildräumen. In Zusammenarbeit mit der bildgenerierenden KI Midjourney und anschließender Bearbeitung in Affinity entstehen daraus die #AlgoBrushFiberPaintings: digitale Gemälde zwischen Stofflichkeit und Surrealität.

Der Begriff „Fiber“ verweist bewusst auf Fasern — auf textile Materialien ebenso wie auf alltägliche Gegenstände, die man eher in Werkstatt oder Haushalt als in der Kunst erwartet. Genau diese Verschiebung interessiert mich: Sehgewohnheiten irritieren, Grenzen verschieben und aus vermeintlich Banalen neue Bildlogiken entwickeln.

KI-Bild von Eva Leopoldi aus der Serie Fiber-Paintings. Eine weißhaarige Frau höheren Alters mit wilden lockigen Haaren blickt nach unten. Im Hintergrund ist ein orangenes Geflecht zu sehen. Die Frau ist mit einer feinen Garnstruktur überzogen.
Ein KI-Bild von Eva Leopoldi. Eine runde Brille spiegelt in den Gläsern die Straßenkulisse einer Großstadt mit Hochhäusern in blau-orange gehalten. Die gesamte Szene wirkt wie aus Stoff gebildet.
KI-Bild von Eva Leopoldi. Die Zutaten für eine Spaghetti-Sauce, eine Tomate, Chilli und ein von feinem Garn umhüllter Knoblauch liegen angeordnet in einem weißen Garngeflecht, das sich wie Wellen um das Gemüse erhebt.
KI-Bild von Eva Leopoldi aus der Serie Fiber-Paintings. Ein junges Mädchen mit lila Augen blickt ernst nach vorne. Ihre Haare sind mit einem orangefarbenem Fasergeflecht verbunden, das ihr Gesicht halb verdeckt.
KI-Bild von Eva Leopoldi. Einige Gegenstände, die zylindrisch aussehen, eines davon erkennt man als Pfeffermühle. Sie wirken wie von Stoff umhüllt und sind in einer futuristisch wirkenden wellenförmigen gewachsenen Höhlenszenerie angeordnet.
Ein Fotobasiertes KI-Bild von Eva Leopoldi. Auf schwarzem Hintergrund ist die Blüte einer Stiefmütterchen-ähnlichen Blume zu sehen. Ihre Blüte wirkt wie aus feinem Garn aufgebaut.
Ein KI-Bild von Eva Leopoldi aus der Serie Fiber Paintings. Eine Frau steht mit einer Art Angel in einem wilden Gewässer. Alles wird durch textile Strukturen dargestellt, auch die Hände der Frau wirken genäht.

Fotobasierte KI-Bilder

Eigene Fotografien bilden den Ausgangspunkt dieser Arbeiten. Mithilfe von Midjourney werden sie so verändert und weiterentwickelt, dass neue visuelle Aussagen entstehen — mal mit gesellschaftlichem oder ökologischen Bezug, mal aus reiner Neugier auf die Möglichkeiten der Technologie.

Die Bilder bewegen sich zwischen fotografischer Beobachtung und algorithmischer Transformation. Manche Serien entstehen aus inhaltlicher Auseinandersetzung, andere aus spielerischem Experimentieren — immer jedoch aus dem Wunsch heraus, Wahrnehmung neu zu denken und Bildideen sichtbar werden zu lassen.

Ein fotobasiertes KI-Bild aus der Serie "Technosphäre" der Künstlerin Eva Leopoldi. Hier wird der Technikmüll thematisiert und in ein bestehendes Waldfoto integriert.
Ein fotobasiertes KI-Bild aus der Serie "Technosphäre" der Künstlerin Eva Leopoldi. Hier wird der Technikmüll thematisiert und in ein bestehendes Badeseefoto integriert.
Ein fotobasiertes KI-Bild aus der Serie "Technosphäre" der Künstlerin Eva Leopoldi. Hier wird der Technikmüll thematisiert und in ein bestehendes Foto aus Barcelona integriert.
Ein fotobasiertes KI-Bild aus der Serie "Technosphäre" der Künstlerin Eva Leopoldi. Hier wird der Technikmüll thematisiert und in ein bestehendes Himmel/Wolkenfoto integriert.
Ein fotobasiertes KI-Bild von Eva Leopoldi. Ein Foto einer Straße in Manertsöd in Langzeitbelichtung fotografiert, eine Herde Bisons läuft auf den Betrachter zu.
Ein fotobasiertes KI-Bild von Eva Leopoldi. Reisefotografie aus Karlbad. Eine Statue, Kunst am Bau, wurde so verändert, dass sie wie eine Halluzination aus dem Gebäude erscheint.

Visuelle Übersetzungen

Abstrakte Begriffe werden hier zu Bildern. Themen wie Augmented Reality, Computer-Bug, Lese- und Rechtschreibschwäche, Neugier oder Schaffenshöhe🔗 dienen als Ausgangspunkte für visuelle Transformationen, in denen fotografisches Material und generative Prozesse miteinander verschmelzen.

Die Arbeiten versuchen nicht, Begriffe zu erklären, sondern sie sichtbar zu machen — als atmosphärische Annäherungen zwischen Idee, Wahrnehmung und Bildform. Manche entstehen aus inhaltlicher Auseinandersetzung, andere aus spielerischem Experimentieren mit den Möglichkeiten neuer Technologien.

Ein KI-Bild der Serie "Begriffe visualisieren" von Eva Leopoldi. Der Begriff "Schaffenshöhe" wird dargestellt: Eine Richterin in Robe steht vor einem großen Screen, auf dem eine Künstlerin an einem mit Algorithmen gestalteten Bild sthet. Im Vordergrund liegt der Richterhammer bereit.
Ein KI-Bild der Serie "Begriffe visualisieren" von Eva Leopoldi. Der Begriff "Rechenschwäche" wird durch ein Gesicht dargestellt, welches sich gerade aufzulösen scheint. Auf der Gesichtshaut sieht man unzählige Ziffern.
Ein KI-Bild der Serie "Begriffe visualisieren" von Eva Leopoldi. Eine weiße unregelmäßige Struktur weist unzählige kleine Löcher auf, aus denen Augen in alle Richtungen blicken.
Ein KI-Bild der Serie "Begriffe visualisieren" von Eva Leopoldi. Der Begriff Leseschwäche wird durch ein verzerrtes Gesicht dargestellt. Die Haut ist übersät mit Buchstaben.
Ein KI-Bild der Serie "Begriffe visualisieren" von Eva Leopoldi. Der Begriff "Augmented Reality" wird durch eine Projektion von skizzierten Gegenständen über einer Ansicht einer Stadt gezeigt. Eine Frau steht vor dieser Projektion und erfährt Dinge innerhalb der Stadtmauern.

Mein allererstes generiertes KI-Bild

Ein Geburtstagsgeschenk für meine Schwester, die eine leidenschaftliche Näherin ist. (Ende 2022)

Techspressionistische Übergänge

Vor der Arbeit mit generativer KI entstanden fotografische Experimente mit Programmen wie Mirror und Glitch. In dieser Phase wurden digitale Eingriffe zu einem Mittel, Emotionen und Geschichten sichtbarer zu machen. Die Begegnung mit der Bewegung der Techspressionisten🔗 während der Coronapandemie verstärkte diesen Ansatz und markierte einen Übergang — vom bearbeiteten Bild hin zu dialogischen Prozessen mit generativer KI.

Ein Foto von Eva Leopoldi digital bearbeitet mit einem KI-Tool zeigt das Gesicht einer Schaufensterpuppe als Collage.
Ein künstlerische Fotografie von Eva Leopoldi. Ein kleines Schiff auf dem Inn scheint den Fluss hinabzustürzen.
Ein künstlerische Fotografie von Eva Leopoldi. Eine rosa/lila/rote Blüte wirkt, also ob sie explodieren würde.
Ein künstlerische Fotografie von Eva Leopoldi. Blick in ein Schaufenster auf eine Schaufensterpuppe. Durch die Spiegelung und digitale Bearbeitung ist die Szene abstrahiert, nur die Beine sind als Beine erkennbar.
Ein künstlerische Fotografie von Eva Leopoldi. Ein silbernes Desperado-Fass ist digital so bearbeite, dass die Aufschrift wirkt, als sei sie eine Simulation vor dem eigentlichen Getränke-Fass.
Ein künstlerische Fotografie von Eva Leopoldi. Blick auf eine riesige Buche im Wald, umgeben von Fichten. Alles ist in den Faben hellblau/hellgrün gold und weiß gehalten.
Ein künstlerische Fotografie von Eva Leopoldi. Eine Blüte steckt in einem Eiskegel, der sich im Winter auf der Regentonne gebildet hatte. Das Bild ist digital bearbeitet und wirkt als ob es in einer anderen Galaxy wäre.
Ein künstlerische Fotografie von Eva Leopoldi. Schaufensterpuppen im Dress der 1960er Jahre sind digital bearbeitet, es wirkt, als ob die Puppen bis zum Hals im Wasser stehen würden.
Ein künstlerische Fotografie von Eva Leopoldi. Die Baumreihe an der Hauptstraße von Kößlarn ist digital bearbeitet, in Streifen mit verschiedenen Farbgebungen angeordnet.

Narrative TV-Pics

Während der Coronapandemie entwickelte Arbeiten, in denen Filmsequenzen über das Smartphone neu gesehen, verfremdet und digital transformiert wurden. Zwischen Glitch-Ästhetik, Bewegung und Bildfragment entsteht eine Reflexion über Wahrnehmung, Transformation und die Idee einer sich ständig verändernden Wahrheit.

Zwei Kataloge sind in dieser Phase entstanden. – siehe Publikationen.

Narratives TV-Pic von Eva Leopoldi. Ein digital bearbeitetes Foto, im Hintergrund schreitet ein Frau im langen Kleid in einem Gang auf den Betrachter zu, vorne rechts sieht man eine Hand, die einen Drink hält, es wirkt, als ob der Besitzer der Hand auf die Frau wartet. Die Szenerie ist farbig abstrahiert und gelb/orangene Lichterflecken überlagern das Ganze.
Narratives TV-Pic von Eva Leopoldi. Ein digital bearbeitetes Foto, es zeigt zwei Ansichten einer Person, einmal mit offenen Haaren aufgenommen leicht von der Seite und einmal blickt die Person, stark geschminkt mit zurück gebundenen Haaren, mit ernstem, herausforderndem Blick zum Betrachter. Das Bild ist pointillistisch bearbeitet, im Detail sieht man die Bildpunkte.
Narratives TV-Pic von Eva Leopoldi. Ein digital bearbeitetes Foto, es zeigt eine Straßenszene. Zwei Männer rennen auf einer Straße, umgeben von Backsteinhäusern, vom Betrachter weg, es ist dunkel und ein starker Regenschauer überdeckt die Straßenszene. Auch hier sieht das Foto aus, als ob es eine große Leinwand wäre.
Narratives TV-Pic von Eva Leopoldi. Ein digital bearbeitetes Foto, ein Mann im dunklen knielangen Mantel geht eilig auf dem Gehweg an einem Haus mit herrschaftlichen Fenstern vorbei. Das Bild ist bearbeitet, es sieht aus, als ob es eine grobe Leinwand als Hintergrund hätte.
Narratives TV-Pic von Eva Leopoldi. Ein digital bearbeitetes Foto, man erkennt einen Bahnsteig, drei lang gezogene Personen laufen neben dem stehenden Zug zu ihrem Abteil. Das Bild ist pointillistisch angelegt und zeigt im Detail nur Farbpunkte.
Ein künstlerisches TV-Pic von Eva Leopoldi. Eine märchenhaft anmutende Szene, man sieht ein Mädchen mit langen Haaren, das auf einem wunderschönen Zirkuspferd reitet. Der Stil im Pointillismus. Im Detail erkennt man die einzelnen Bildpunkte.
Narratives TV-Pic von Eva Leopoldi. Ein digital bearbeitetes Foto, im Vordergrund das seitliche Porträt einer Frau, im Hintergrund zwei jüngere Darstellungen dieser Frau, aber nur schemenhaft. Digital mit Glitchart-Elementen verfremdet.
Narratives TV-Pic von Eva Leopoldi. Ein digital bearbeitetes Foto, das in bewusster Unschärfe gehalten ist. Schmenhaft sieht man zwei Barocksessel, die im Vordergrund nebeneinanderstehen. Dahinter sieht man eine Pflanze auf einem schönen Holzsockel und schemenhaft eine Frau im schwarzen Kleid mit rotem Muster auf der Brust.
Narratives TV-Pic von Eva Leopoldi. Ein digital bearbeitetes Foto, eingestikulierende Frau sitzt auf einem Sofa, ihre Handtasche neben ihr. Der Hals der Frau ist digital so weit in die Länge gezogen, dass der Kopf auf dem Bild nicht mehr sichtbar ist. Ein Statement der Künstlerin, die die Welt nicht mehr verstanden hat, nachdem in Europa wieder der Krieg ausbrach.
Narratives TV-Pic von Eva Leopoldi. Ein digital bearbeitetes Foto, es zeigt eine Straßenszene. Eine junge Frau ist ganz rechts im Bild zu sehen, sie schlendert kurzärmelig an einem Fluss entlang, die Augen geschlossen, das Gesicht zur wärmenden Sonne gewandt. Im Hintergrund ist eine Brücke zu erkennen, die Farben sind hell und überblendet.
Narratives TV-Pic von Eva Leopoldi. Ein digital bearbeitetes Foto, ein Fahrradfahrer auf einer Brücke ist unscharf zu sehen, die Geschwindigkeit des Radlers ist durch die Langzeitbelichtung dargestellt.
Narratives TV-Pic von Eva Leopoldi. Ein digital bearbeitetes Foto, es zeigt drei Balletttänzerinnen beim Tanz, ihre Arme sind digital in die Länge gezogen, die Szenerie ist abstrahiert. Im Stil des Pointillismus gehalten. Im Detail sind die Bildpunkte zu erkennen.
Narratives TV-Pic von Eva Leopoldi. Ein digital bearbeitetes Foto, Szene eines Großstadtlebens. Mehrere Menschen laufen über eine Brücke hin zu hell erleuchteten Hochhäusern und den Geschäften darin. Das Bild ist bearbeitet, es sieht aus, als ob es eine grobe Leinwand als Hintergrund hätte.
Narratives TV-Pic von Eva Leopoldi. Ein digital bearbeitetes Foto, es zeigt eine Straßenszene. Ein Mann läuft mitten auf einer kleinen Straße auf den Betrachter zu, ein weißes Auto parkt am Straßenrand, auf der gegenüberliegenden Seite sieht man eine Person, die ihren Hund an der Leine hat. Auch hier sieht das Foto aus, als ob es eine große Leinwand wäre.
Narratives TV-Pic von Eva Leopoldi. Ein digital bearbeitetes Foto, es zeigt schemenhaft zwei Figuren in Bewegungsunschärfe. Das Bild ist in Blau-orange-gelb-Tönen gehalten. Aus der Serie "Ein Künstlerin sieht Literatur". Auch hier sieht das Foto aus, als ob es eine grobe Leinwand wäre.

Kunstprojekt KUICO - Kunst in Coronazeiten

Kuico – Kunst in Coronazeiten ist eine Künstlerische Dokumentation der Corona-Zeit mithilfe von Fotografie und Text. Zusätzlich zu den 36 kreativen Teilnehmern, die Fotografien und persönliche Gedanken beigetragen haben, präsentiert dieses Projekt von mir auch die Meinungen und Statements von Menschen aus Kultur, Politik, Wirtschaft, Medizin, Soziologie, Schulwesen, Psychologie, Philosophie, etc., denn Corona betraf alle Bereiche unserer Kultur. Das Projekt lief über den Zeitraum 2020 bis 2022. Unterstützerin dieses Projekts war die Fotografin Simone Naumann.

Begleitend zu diesem Projekt ist ein Buch entstanden – siehe Publikationen.
→ Presse & Stimmen zum Projekt

Eine inszenierte Fotografie von Eva Leopoldi zum Thema Corona. Eine kleine graue Figur steht in einer alten roten Petroleumlampe, es sieht aus, als ob sie dort eingesperrt wäre. Das Bild ist mehrfach in Schatten zu erkennen, es wirkt dystopisch.
Eine inszenierte Fotografie von Eva Leopoldi zum Thema Corona. Eine kleine Figur steht auf einem Baumstumpf im Wald und blickt vom Betrachter weg in die Welt. Das Bild ist pointillistisch angelegt und in Brauntönen gehalten.

Verschiedene Medien / Malerei

Selbstporträts / Alter Egos

Mehrere Figuren treten an meine Stelle: eine Schaufensterpuppe (2016), eine Metallskulptur(2017), eine aus Wachs geformte und per 3D-Druck vervielfältigte Figur (2020) sowie eine KI-generierte Erscheinung (2024). Jede „Eva“ markiert eine andere Phase meiner Arbeit und spiegelt zugleich die Frage, wie Identität, Körper und Autorenschaft im künstlerischen Kontext erscheinen können — mal materiell, mal digital, mal nur als Idee.

Erste inszenierte Selbstdarstellung der Künstlerin Eva Leopoldi. Man sieht eine Zuschauermenge, in der mittendrin eine nackte Schaufensterpuppe, die bemalt und mit Zitaten beschrieben ist, dadaistische Accessoires trägt und Federn statt Händen hat.
Dritte Variante der Selbstdarstellung von Eva Leopoldi. Sie zeigt sich als etwas pummelige kleine Figur, die neben zwei Schweineohren, einem abgebrochenene Stil eines Weinglases und einem Sellerieblatt steht. Diese dadaistische Darstellung weist auf das Zitat "Kein Schwein hört mir zu hin".
Zweite Art der Selbstdarstellung der Künstlerin Eva Leopoldi. Eine schlanke kleine Metallskulptur steht vor einer Rumflasche, die Szene ist farblich expressiv in grün, rot und lila verändert. Dieses Foto ist auch digital so bearbeitet, dass ein Augmented Reality Faktor mittels Smartphone abgerufen werden konnte.
Selbstporträt der Künstlerin Eva Leopoldi, mithilfe von einer KI gestaltet. Diese Darstellung weist darauf hin, dass die Künstlerin sich mit den Möglichkeiten der KI in der Kunst beschäftigt.

Kunstprojekt "Ich bin einfach nur Mensch"

Ein dialogisches Ausstellungsprojekt, das sich mit Vielfalt, Integration und gesellschaftlichem Miteinander auseinandersetzt. Statt dramatischer Bilder setzte das Konzept bewusst auf spielerische, fantasievolle und manchmal humorvolle Perspektiven, um Normalität neu zu denken und Ausgrenzung zu hinterfragen.

Begleitende Gespräche und Begegnungen erweiterten die Ausstellung zu einem offenen Dialograum, in dem Kunst nicht nur betrachtet, sondern gemeinsam reflektiert wurde.

Die Fotos unten zeigen einen kleinen Einblick in die Podiumsrunde.


Auch zu diesem Ausstellungsprojekt ist eine Publikation entstanden: siehe 
Publikationen.

Foto-Dokumentation der Podiumsdiskussion "Ich bin...einfach nur Mensch" - ein Kunstprojekt von Eva Leopoldi, in dem es um Vielfalt, Integration und gesellschaftliches Miteinander ging.
Foto-Dokumentation der Podiumsdiskussion "Ich bin...einfach nur Mensch" - ein Kunstprojekt von Eva Leopoldi, in dem es um Vielfalt, Integration und gesellschaftliches Miteinander ging.
Foto-Dokumentation der Podiumsdiskussion "Ich bin...einfach nur Mensch" - ein Kunstprojekt von Eva Leopoldi, in dem es um Vielfalt, Integration und gesellschaftliches Miteinander ging.
Foto-Dokumentation der Podiumsdiskussion "Ich bin...einfach nur Mensch" - ein Kunstprojekt von Eva Leopoldi, in dem es um Vielfalt, Integration und gesellschaftliches Miteinander ging.
Foto-Dokumentation der Podiumsdiskussion "Ich bin...einfach nur Mensch" - ein Kunstprojekt von Eva Leopoldi, in dem es um Vielfalt, Integration und gesellschaftliches Miteinander ging.
Foto-Dokumentation der Podiumsdiskussion "Ich bin...einfach nur Mensch" - ein Kunstprojekt von Eva Leopoldi, in dem es um Vielfalt, Integration und gesellschaftliches Miteinander ging.
Foto-Dokumentation der Podiumsdiskussion "Ich bin...einfach nur Mensch" - ein Kunstprojekt von Eva Leopoldi, in dem es um Vielfalt, Integration und gesellschaftliches Miteinander ging.
Foto-Dokumentation der Podiumsdiskussion "Ich bin...einfach nur Mensch" - ein Kunstprojekt von Eva Leopoldi, in dem es um Vielfalt, Integration und gesellschaftliches Miteinander ging.
Foto-Dokumentation der Podiumsdiskussion "Ich bin...einfach nur Mensch" - ein Kunstprojekt von Eva Leopoldi, in dem es um Vielfalt, Integration und gesellschaftliches Miteinander ging.
Foto-Dokumentation der Podiumsdiskussion "Ich bin...einfach nur Mensch" - ein Kunstprojekt von Eva Leopoldi, in dem es um Vielfalt, Integration und gesellschaftliches Miteinander ging.
Detailaufnahme vom Gemälde "Humans... nothing else" der Künsterlin Eva Leopoldi. Ein realer grüner Schnürsenkel ist durch das den Schuh im Bild gefädelt.

Detailaufnahme

Ein Digital erstelltes Bild von Eva Leopoldi, man sieht 7 Personen, die z.T. nackt, zum Teil bekleidet selbstbewusst dastehen. Sie zeigen durch ihr Äußeres, dass sie sich nicht zugehörig fühlen zu den beiden "normalen" Geschlechtern Frau und Mann.

Kunstprojekt "Analog trifft digital - Sie verlassend die Komfortzone"

Dieses Projekt verband analoge Arbeiten mit digitalen Erweiterungen und verschob damit den klassischen Ausstellungsraum. Über Augmented Reality entstanden zusätzliche Bild- und Bedeutungsebenen, die erst im Zusammenspiel von Werk, Technik und Betrachter sichtbar wurden.

AnalogTrifftDigital versteht Kunst nicht als abgeschlossenes Objekt, sondern als offenen Prozess — einen Dialog, in dem Wahrnehmung, Beteiligung und Interpretation aktiv mitgestaltet werden. Diese Miteinbeziehung des Publikums war bei diesem Projekt eines der großen Anliegen von mir und meiner Ausstellungspartnerin Soussen🔗. Besonders glücklich waren wir, weil diese Art der Kunstpräsentation auch Kinder und Jugendliche erreicht hat.

Auch zu diesem Ausstellungsprojekt ist eine Publikation entstanden: siehe Publikationen.
→ 
Presse & Stimmen zum Projekt
→ Zum Projekt „
Analog trifft digital

Video-Clip als Teaser - Augmented Reality mithilfe der App Artivive

Kunstprojekt #MachMa Kunst - Ein DADA-Abend im Altstadt-Theater in Ingolstadt

Ein dadaistisch geprägter Kunstabend, von mir initiiert und konzipiert, brachte Kunst aus klassischen Ausstellungsräumen auf die Bühne des Altstadttheaters🔗 und in die Räume des Altstadt-Theaters Ingolstadt. Gefundene Objekte, künstlerische Interventionen und gemeinschaftliche Beiträge regionaler Künstler verbanden Humor, Irritation und Reflexion zu einem offenen Erlebnisraum zwischen Theater und Ausstellung.

Das Projekt verstand DADA nicht als Klamauk, sondern als Einladung, Sehgewohnheiten zu hinterfragen und Kunst bewusst näher an den Alltag der Menschen zu bringen — spielerisch, zugänglich und dennoch ernsthaft – wobei auch hier der Spaß nicht zu kurz kam :).

→ Altstadttheater Programmzettel „Machma Kunst“

 

Szene aus dem Abend MachMaKunst im Altstadt-Theater. Michael von Benkel liest aus dem Ingolstädter Telefonbuch vor. Jede Seite, die er gelesen hat, wird aus dem Buch gerissen.
Szene aus dem Abend MachMaKunst im Altstadt-Theater. Ein Video zeigt, wie es aussehen könnte, wenn Ingolstadt eine Schwebebahn hätte.
Szene aus dem Abend MachMaKunst im Altstadt-Theater
Eine Fotoinstallation von Eva Leopoldi. 10 Fotos ´, die INgolstadt im wahrsten Sinn des Wortes aus der Vogelperspektive - VOM BODEN AUS - zeigen, sind auf mit Vogelfutter beklebten Brettern präsentiert.
Fotografie beim Theaterabend MachMaKunst im Sltstadttheater. Die Regisseurin Leni Brem, die Sängerin Bettina Krugsberger und die Schauspielerin Christiane Dollmann strahlen in die Kamera.
Szene aus dem Abend MachMaKunst im Altstadt-Theater. Eva Leopoldi spielt Mary Sehlley, Jens Rohrer ist der Interviewer. Beide schweigen.
Szene aus dem Abend MachMaKunst im Altstadt-Theater Ingolstadt. Jens Roher, verkleidet als rosa Osterhase verlässt die Bühne - den Hasenkopf im Arm.
Fotoserie von VonJott. Ingolstädter Gebäude schweben isoliert in luftigen Höhen.
Szene aus dem Abend MachMaKunst im Altstadt-Theater. Die Künstlerinnen Eva Leopoldi und VonJott blicken sich an und lachen schallend.
Szene aus dem Abend MachMaKunst im Altstadt-Theater. Tom Bott präsentiert einen Song und begleitet sich selbst mit der Gitarre
Szene des Theaterabends MachMa Kunst im Altstadttheater Ingolstadt. Franz Duna präsentiert digitale Kunst auf Leinwand. Die Darbeitung wird begleitet vom Musiker Michael von Benkel
Ende des Theaterabends MachMa Kunst im Altstadttheater Ingolstadt. Alle Beteiligten stehen auf der Bühne.

Fotos mit Klick vergrößerbar

Kunstprojekt "12 mal anders"

Ein mehrjähriges Kunstprojekt (2011–2014), das außergewöhnliche Persönlichkeiten und seltene Berufsbilder sichtbar macht — Menschen, die abseits gesellschaftlicher Normen ihre eigenen Wege gehen. Ausgangspunkt war meine intensive Begegnungsreise zu zwölf ganz besonderen Menschen, aus der Porträts, meine persönlichen Notizen, gemeinsam mit dem Fotografen Manfred Ehrenlechner inszenierte Fotografien, farbintensive Seidenmalerei sowie literarische Beiträge von zwölf Autoren und Autorinnen entstanden.

12malanders versteht sich als künstlerische Annäherung an Individualität und Berufung und verbindet unterschiedliche Disziplinen zu einer vielstimmigen Erzählung über Lebenswege, Wahrnehmung und die Vielfalt menschlicher Erfahrungen.

Neben dem Kunstband, den ich begleitend entstehen ließ, machte ich mich auf eine mehrjährige Ausstellungsreise des Projekts 12malanders, die unterschiedliche Orte und Begegnungen miteinander verband und im Haus der Wirtschaft in Stuttgart ihren Abschluss fand — als sichtbare Spur eines gemeinschaftlichen künstlerischen Prozesses.

Folgende Berufe habe ich mir ausgewählt: Falkner, Tänzer, Zirkusartist, Prostituierte, Butler, Parfumeur, Sounddesigner, Puppendoktor, Ocularist, Pinselmacher, Schatzsucher und Humorberater.

Das Kunstbuch zum Projekt: siehe Publikationen.
→ 
Zum Kunstprojekt 12malanders
→ 
Presse & Stimmen zum Projekt

16 Fotos als Quadrat angeordnet. Eine Auswahl von zum Kunstprojekt 12malanders gehörigen Porträts, Malereien und Fotogafien

Kunstprojekt "Mon Paris"

Mehr als zwölf Reisen führten mich zwischen 2009 und 2011 immer wieder nach Paris — nicht nur zu Orten, sondern zu Spuren von Geschichten. Zwischen eigenen Fotografien und den Erinnerungen an Persönlichkeiten wie Henry Miller oder Jim Morrison entstand eine persönliche Kartografie der Stadt.

MonParis erzählt Paris nicht als geografischen Raum, sondern als innere Bewegung: ein Geflecht aus Blicken, Assoziationen und Momenten, in denen sich Realität und Vorstellung leise überlagern.

Elf der damals entstandenen Gemälden zeigen einen Querschnitt meiner damaligen Schwerpunkte und Gedanken.

Kunstprojekt "Eine Künstlerin sieht Literatur"

Ausgehend von der Frage, wie unterschiedlich Leserinnen und Leser literarische Figuren im eigenen Kopf entstehen lassen, entwickelte sich das Projekt von den frühen Seidenarbeiten #EineMalerinSiehtLiteratur hin zu #EineKünstlerinSiehtLiteratur. Die Arbeiten übersetzen gelesene Geschichten in persönliche Bildwelten und zeigen, dass jede Vorstellung nur eine mögliche Version von vielen ist.

Seit der ersten Ausstellung im Herzogskasten Ingolstadt (2006) wächst das Projekt kontinuierlich weiter — getragen von der Faszination, Figuren jenseits filmischer Vorlagen neu zu erfinden und Literatur als offenen Raum für individuelle Bilder zu begreifen. Dieses Projekt wird in den nächsten Jahren auch als Kunstbildband erscheinen.

Zum Projekt #Eine Künstlerin sieht Literatur

Ein digital bearbeitetes Gemälde von Eva Leopoldi. Es zeigt ein Frauenporträt, die Frau hat weiße Haare, obwohl sie noch jung aussieht, die Augen sind farblich verändert und wirken stechend. Ein Bild aus der Serie "Eine Künstlerin sieht Literatur"
Ein digital bearbeitetes Gemälde von Eva Leopoldi. Es zeigt die Protagonistin Camille, die auf einem gelben Sofa liegt und augenscheinlich traurig ist und gehört zur Serie "Eine Künstlerin sieht Literatur"
Mit einem Foto digital hinterlegtes Gemälde von Eva Leopoldi. Es zeigt Louise Aston und gehört zur Serie "Eine Künstlerin sieht Literatur"
Ein digital bearbeitetes Foto von Eva Leopoldi. Ein Gesicht erscheint hinter einer Art Staubweben, das sich bewegt. Im oberen linken Teil sind zwei Monde zu erkennen. Das Bild gehört zur Serie "Eine Künstlerin sieht Literatur"

Kunstprojekt "Aneignungskunst / Appropriation Art

Die frühen Arbeiten der Reihe AppropriationArt markieren den Beginn meiner künstlerischer Auseinandersetzung mit Aneignung, Übersetzung und multipler Bildaussage. Ausgangspunkt waren Werke der Kunstgeschichte, die nicht reproduziert, sondern in eine eigene visuelle Sprache übertragen wurden — geprägt von expressiver Farbigkeit, der Arbeit auf Seide und einer bewusst reflektierten künstlerischen Haltung.

In Anlehnung an theoretische Positionen zur „Übersetzung“ und zur Vieldeutigkeit von Wirklichkeit verstehe ich das Bild als offenes System von Bedeutungen. Aneignung wird hier zu einem dialogischen Prozess, in dem Herkunft, Kontext und neue Perspektiven nebeneinander bestehen dürfen. Eine Publikation dokumentiert diese frühe Werkphase als Grundlage einer künstlerischen Entwicklung, die bis in meine heutigen dialogischen und KI-basierten Projekte hineinwirkt.

Zur Seite #Aneignungskunst von Eva Leopoldi
→ 
Presse & Stimmen zum Projekt

Auch zu diesem Ausstellungsprojekt ist eine Publikation entstanden: siehe Publikationen.

Gemaltes Porträt einer Frau mit Hut. Sie trägt eine weiße Bluse und durch den Hut ist ihr halbes Gesicht grün beschattet.
Gemaltes Porträt einer Frau mit Hut. Sie blickt traurig, ihre Augen sind durch den Hut vor Sonne geschützt, die Augenpartie ist dunkelgrün und soll den Zustand der Frau nach einem Migräneanfall darstellen
Frau mit Hut - Kees van Dongen
Nach der Migräne - Eva Leopoldi
Ein gemalter Frauenakt. Ein junges, schwangeres Mädchen blickt in die Kamera. Ihre langen Haare verdecken die nackten Brüste. Sie steht vor einer gelben Wand.
Ein gemaltes Frauenporträt von Eva Leopoldi. Es zeigt ein junges Mädchen, das selbstbewusst zum Betrachter blickt. Ihre langen blonden Haare verdecken ihre nackten Brüste. Im Hintergrund eine rote Tür neben einer blauen Wandfläche.
Akt vor gelbem Hintergrund - Felix Valloton
Bleib bitte hier, Lolita - Eva Leopoldi

Zwischen Aneignung und Dialog bleiben diese Arbeiten beweglich — erst im Blick der Betrachtenden setzen sie ihre Reise fort.